Infos über Spam, Spammer und Spamsoftware

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Spamschutz: Informationen und Tipps zum Schutz vor Spam

Welche Arten von Spam gibt es im Internet und welche Gefahren bringen diese mit sich?

 

Das Internet als Erfindung der Neuzeit hat dem Menschen viele Vorteile erbracht. Sei es nun die bessere und schnellere Kommunikation, die unter den Menschen durch das Internet erheblich vereinfacht wurde oder die Möglichkeit, schneller an relevante Informationen zu gelangen. Leider hat dies, wie alles im Leben, jedoch auch eine Schattenseite. Diese stellt für das Internet ganz klar der Spam dar. Das Wort stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt soviel wie „Müll“ oder „Abfall“. Synonym wird oftmals auch der Begriff „Junk“ verwendet, der in etwa dasselbe bedeutet.

 

Personen, die solche Spams verursachen werden auch Spammer genannt. Sie bezwecken die unterschiedlichsten Ziele. Zum einen aggressive Werbung nach dem Schneeballprinzip zu versenden oder bösartige Software ohne Kenntnis des E-Mail Empfängers auf dessen PC zu installieren, um beispielsweise geheime Daten des Empfängers ausspionieren zu können. Seit einigen Jahren hat sich ein regelrechter Wettbewerb unter den Spammern entwickelt, welche programmierte Spammail am meisten Benutzer erreicht.

 

Die Vielzahl der verschiedenen Spams in der heutigen Zeit des Internets sind für den Einzelnen kaum mehr zu überblicken. So gibt es Spammails, die gezielt kommerzielle Inhalte verbreiten wollen. Des Weiteren Spams, die Schaden auf dem PC des Empfängers verursachen sollen und Spammails, die geheime Daten des E-Mail Besitzers ausspionieren und offenlegen sollen. Im Einzelnen wollen wir an dieser Stelle die häufigsten Arten von Spam kurz erläutern:

  • E-Mail Spam: Diese rekrutieren E-Mail Adressen von Internetbenutzern mit Hilfe so genannter „Adress Harvester“ - zu deutsch: Adressen Ernter - aus Foren und Internetseiten. Daraufhin werden Spammails an den Empfänger verschickt und bringen so manches E-Mail Postfach im wahrsten Sinne zum Überquellen.
    E-Mail Postfach schützen >>


  • Formular Spam: Hierbei werden Kontaktformulare und Bestellvorgänge automatisch von Spamprogrammen ausgefüllt, um die jeweilige Spambotschaft an die Zieldressen zu verschicken. Mehr zu Spam in Formularen >>

  • Foren, Gästebuch und Blog Spam: Hierbei werden Kommentare, die zu Blogartikeln geschrieben wurden bzw. auch Foren- und Gästebucheinträge, derart manipuliert, dass der Besucher auf eine vollkommen andere Webseite weitervermittelt wird oder es werden im suchmaschinentechnischen Sinne unzählige Links in Foren, Blogs und Guestbooks hinterlegt, welche dem Zwecke dienen sollen, die Linkpolularität der Zielseiten positiv zu beeinflussen. Mehr Infos zum Gästebuch-Spamming >> oder Spam in Foren >>

  • Suchmaschinen Spam: Hierbei wird versucht, so viele Artikel wie möglich mit ein- und demselben Suchmaschinenbegriff zu belegen oder die Suchmaschinen mit illegalen Brücken-, Satelliten- oder Doorwayseiten vollzumüllen um seine Suchmaschinenplatzierungen zu manipulieren. Weiteres zum Suchmaschinenspam >>

  • Handyspam: Seit geraumer Zeit sind selbst Mobiltelefone nicht mehr vor Spam gefeit. Sobald die Handynummer den Spammern bekannt ist, versenden sie auch Spambotschaften auf Handys, die auch Handyviren enthalten können! Lesen hier mehr zum Thema Handy-Spamming >>

Spams haben einen neuen Markt ins Leben gerufen. So wurden im Laufe der Zeit Antispamprogramme erfunden, die E-Mail Postfächer und Webseiten vor Spam schützen sollen. Am Beispiel der Spam-E-Mails lässt sich grob beschreiben, wie Antiviren Programme funktionieren. Zumeist werden vom Antispamprogramm verdächtige E-Mails in einen Quarantäne Ordner verschoben, der von Hand durch den Benutzer des E-Mail-Postfaches nach E-Mails durchgesehen werden kann, die er als Nicht-Spam identifiziert.

 

Lösungen: Finden Sie hier weitere Informationen zu Anti-Spam Software für E-Mailprogramme >> und alternativ als serverbasierender E-Mail-Spamschutz >>

 

Fazit: Da sowohl Spamabwehrprogramme als auch die Spams und deren Funktionsweise von Menschenhand programmiert werden und täglich überarbeitet werden, wird es einen hundertprozentigen Schutz vor unerwünschtem Spam niemals geben können. Einen E-Mail Spamschutz sollte sich jedoch jeder Internetbenutzer sein Eigen nennen, um die Vielzahl von unerwünschten und gefährlichen Spammails abfangen zu können.

 

Tipps: Erfahren Sie hier ergänzend hilfreiche Informationen zum Thema Virenschutz >>
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