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E-Mails Spam eindämmen? Anti-Spam Software

Wie funktionieren Antispam-Programme, die in den E-Mail-Clienten eingebunden bzw. lokal auf dem PC installiert werden?

 

Immer mehr dubiose Nachrichten fluten die deutschen E-Mail Postfächer. Ob ein neues Potenzmittel, eine neue Erotikseite oder ein neues Haarwuchsmittel, über E-Mail Werbung, sogenannte Spammails versuchen Briefkastenfirmen aus aller Welt Ihre Produkte an den Mann zu bringen. Mit seriösem E-Mail Marketing hat dies rein gar nichts zu tun! Zudem beinhalten viele diese Müll-E-Mails gefährliche Viren und sonstige schadhafte Software, oder Links, die auf virenverseuchte Websites verweisen. Je mehr dieser Nachrichten, desto lästiger wird das löschen. Deutsche Firmen beispielsweise erhalten bereits mehr Spamnachrichten als ernst gemeinte Post auf ihre Computer. Eine Spamerkennungssoftware kann jedoch helfen, diese Nachrichten einzudämmen.

 

Welche Arten von E-Mail Spamschutz gibt es? Die großen E-Mail Provider, wie AOL, 1&1 oder T-Online bieten dem Kunden eine, in die Zugangssoftware integrierte, Spamerkennung an. Die Spamerkennung kann auf die Spamadressen Datenbank bei dem jeweiligen Internetprovider zugreifen und Spamnachrichten löschen bzw. in einen eigenen Spamordner verschieben, bevor diese im eigentlichen Posteingang bzw. auf der Festplatte oder sonstigen Speichermedien landen.

 

 

Die Datenbank bei dem Provider füllt sich, in dem Kunden Nachrichten als Spam markieren oder durch einen Filter, der durch eine Intelligente Texterkennung zwischen Spam- und normalen Nachrichten unterscheiden können.
Tuning Tipp für mehr Systemleistung:
RAM Speichererweiterungen Computer PC

 

Faustregeln zum Umgang mit Spam-E-Mails:
  • Antworten Sie niemals auf Spammails!

  • Öfnen Sie keine Dateianhänge, die in Spammails enthalten sind!

  • Klicken Sie niemals auf Links innerhalb einer Spam-E-Mail!

  • Nutzen Sie die Junkmail-Funktion Ihres E-Mailprogramms.

  • Ziehen Sie ergänzend eine Antispam-Software für Ihren E-Mail Client in Betracht.

  • Legen Sie sich eine alternative E-Mailadresse an, z. B. bei GMX, Web.de, Yahoo™ oder freenet (oder andere Dienste, die bereits über einen integrierten Spamfilter verfügen) und geben Sie bei Kommentaren und Eintragungen in Foren, Gästebüchern, Blogs, Gewinnspielen, Umfragen etc. nur diese (nie Ihre wichtige Hauptadresse) an.

 

Antispam Software für E-Mail Clients: Ähnlich wie dieses Prinzip funktionieren auch zusätzliche Programme, die zu Hause auf dem PC installiert werden und zumeist direkt in das jeweilige E-.Mailprogramm (z. B. Outlook) eingebunden werden können. Diese Programme verfügen über einen umfangreichen Pool an bereits bekannten Spamversendern, sowie eine Black- und Whitelist-Funktion, mit der man Adressen explizit sperren/freigeben kann.

 

Anhand der gesetzten Parameter und vorgegeben Spamlistenständig überprüft die Software, ob eine E-Mail Adresse bereits als Spamversender markiert worden ist oder nicht. Nachrichten, die dann im Postfach von Outlook und ggfs. weiteren E-Mail Clients landen würden, werden von diesem Programm automatisch in einen separaten SPAM-Ordner verschoben. Von dort aus kann man sie dann löschen oder als "gut" kennzeichnen. Geraten unerwünschte Mails dennoch in den Posteingang, kann man sie von dort aus mit der Funktion für künftige Zeiten aussperren (die Adresse wird dann zur Blacklist hinzugefügt). Eines der bekanntesten clientbasierten Antispam-Programme, das (in eingeschränktem Umfang) auch in einer kostenlosen Version für Privatanwender erhältlich ist, heißt Spamfighter.

 

Sonstige Möglichkeiten zur Vermeidung von E-Mail-Spam: Da sich die Spamversender jedoch immer neue Maschen ausdenken und ständig ihre E-Mail Adressen ändern, wird es für diese Art Software künftig zunehmend schwerer, zwischen "Spam" und "Nicht-Spam" zu unterscheiden. Die effektivste Möglichkeit gegen E-Mail Spam ist jedoch, seine wichtigsten E-Mail Adressen geheim zu halten. Tragen sie ihre E-Mail Adresse in keinem Kontaktformular ein, versenden sie keine E-Mails an Postfächer dessen Inhaber sie nicht kennen und tragen sie ihre E-Mail Adresse nicht auf Gewinnspiel Postkarten ein. Gewinnspiele haben meistens für den jeweiligen Betreiber nur den Sinn, persönliche Daten auszuspähen und diese dann an Dritte zu verkaufen.

 

Richten sie sich für wichtige Kontakte eine E-Mail Adresse mit einer nichtgeläufigen Endung ein. Suchen sie sich einen Provider der noch nicht so viele E-Mail Postfächer verwaltet. Auf Grund der Bekanntheit sind Postfächer bei web.de oder gmx.de besonders für Spam gefährdet. Anders jedoch zum Beispiel E-Mail Adressen auf den Endungen ihr-vorname-und-nachname.de oder Endungen von unbekannteren Providern.

 

Sollten Sie über eine eigene Homepage verfügen, so sollte Ihre E-Mailadresse niemals als Text oder gar verlinkt erscheinen, da die Adressensammler sämtliche Websites permanent nach neuen Adressen abgrasen. Die beste Lösung ist, die Adresse als Grafik dazustellen, damit können die Automatisemen nichts anfangen. Für gewerbliche Betreiber mehrerer Websites und E-Mailadressen oder Betreibern mit eigenen E-Mailservern empfiehlt es sich, über einen serverseitigen Spamfilter nachzudenken.